Meine Schatztrue und das Zeug der Anderen

sterben Sie auch manchmal den kleinen Tod des Vergleichens? Fühlen Sie sich gerade, als ob Sie in einem Gefängnis sitzen? Sie wissen gerade überhaupt nicht weiter? Alles, was Sie tun müssen, um einen Ausweg aus ihrem selbstgebauten Gefängnis zu finden, ist, ihr Denken um zu erziehen. Aber wie?

Schatztruhe, Seele, Neid, LichtMeine Schatztrue und das Zeug der anderen

Ich bin in einem dunklen Raum, es ist finster. Mühsam taste ich mich voran, um den Lichtschalter zu suchen. Vorsichtig finde ich Wände, spüre Widerstände auf – und auch etwas, was ein Lichtschalter sein könnte.” Hm, wenn ich den jetzt anschalte … nein, ich laß es lieber. Ich habe keinen Mut dazu.”

Irgendwer (meine Seele vielleicht) fordert mich doch immer wieder dazu auf, den Lichtschalter zu betätigen. Als es gar nicht mehr anders geht tu ich das auch. Boh! Wie hell. Schnell halte ich mir die Hand vor Augen, um die Wahrheit nicht zu sehen. …

Ok, wählen wir eine andere Variante:  Ich halte mir nicht die Hand vor Augen, um nichts zu sehen, sondern ich staune. Was für Schätze! Und wie strahlend – wunderschön! Im Raum sind wunderbare Kisten, große. In allen Farben und Formen … ich gehe langsam darauf zu. Irgendwer sagt: “Mach sie auf! Sie gehören dir!” Ich sage: “Ich weiß nicht wie.” Irgendwer: “Klapp einfach den Deckel auf!” Nein, das ist zu einfach. So einfach kann das nicht sein. Netterweise gibt mir das Universum dann auch Hammer und Meißel, um die Truhe aufzumeißeln. In harter Arbeit und mit viel Stress. Irgendwer sagt: “Nun mach endlich auf! Das ist alles deins!” Ich sage: “Ich trau mich nicht. Ich habe Angst.” Irgendwer sagt: “Ich helfe dir.” Vorsichtig öffne ich die Truhe – was für Schätze! Geschmeide. Goldene Dinge. Was für ein Funkeln und wie herrlich ist das alles! “Greif rein! Es sind deine Schätze!” “Ich trau mich nicht.” Und ich klappe den Deckel wieder zu. Und setze mich drauf, damit mir ja keiner was weg nimmt. Den Schatz muß ich bewachen! Wirklich! Es könnte mir ja jemand was stehlen.

Ok, andere Variante. Ich klappte den Deckel nicht wieder zu zu meinen Schätzen, sondern ich nahm einen raus. Vielleicht eine strahlende, wunderschöne Kette. “Häng ihn dir um!” Sagt die Seele (vielleicht). “Das ist dir!” Ich tue es. “Siehst du gut aus!” Sagt die Seele (?). “Genieße es!” Und ich? Ich gucke danach, was die Nachbarn sich umhängen und was deren Schätze sind … und möchte am liebsten tauschen. Weil deren Zeug viel besser sind als meins. …

Meist benehmen wir uns genau so:
- wir trauen uns nicht, Licht zu machen-  die Wahrheit zu sehen
- unsere Schatztruhe zu öffnen – unsere Fähigkeiten, Können, Erfahrungen etc. anzuerkennen
- uns so zu zeigen, wie wir im Herzen sind -in unserer Seele
- und finden das Zeug vom Gegenüber viel besser als unseres und erzeugen Neid, Eifersucht in uns.

Notfallmedizin für den Akutfall: 5x täglich über das Fühlen einnehmen, 40 Tage lang:

“Ich bin Ruhe. Ich bin Herzlichkeit. Ich bin Lebensfreude. Ich bin Zärtlichkeit. Ich bin Schönheit. Ich bin Zauber. Ich bin Güte. Ich bin
Stärke. Ich bin Liebe. Ich bin Seelenkraft. Ja!!! ”

Quelle: Kathrin Sumpf

 

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